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Bronzeanhänger o. Stein - Schmuckstücke aus unserer Kollektion

Limited Editions



Miniaturmalerei Stadtkirche Erbach

Miniaturmalerei historisches Rathaus Michelstadt

Auf Mammut-Elfenbein gemalt zeigt diese limitierte Auflage die evangelische Stadtkirche mit Rathaus in Erbach sowie das historische Rathaus in Michelstadt von 1484. Das Mammut-Passepartout ist umgeben von einem 22 Karat Blattvergoldeten Rahmen.

Preise auf Anfrage



Geschichte der Miniatur



Bedeutung des Wortes Miniatur

Der Name hängt mir der Buchmalerei des Mittelalters zusammen. Die Bildnisminiatur ist eine Weiterentwicklung der Buchmalerei, ausgehend vom 9. und 10. Jahrhundert. Miniatoren versahen handgeschriebene Manuskripte mit Bildnissen, eingebunden in das künstlerische Ornament.

Beginn der Miniatur - Malerei

Jean Francois Clouet (1485 - 1544), Hofmaler Franz I., malte in Öl auf Pergament. Handschriften sind noch heute in der Pariser Nationalbibliothek zu bewundern. Zu dieser Zeit wurden bereits die kleinen Bildnisse aus den Büchern herausgeschnitten und gerahmt oder gefaßt. Dies waren bereits Miniaturen im heutigen Sinne. Mitte des 16. Jahrhunderts findet man Miniaturen in Öl auf Kupfer, Silber oder Deckfarben (Gouache), bzw. Wasserfarben auf Pergament oder Karton. Ab Ende des 17. Jahrhunderts entdeckte man durch Zufall den Reiz der transparenten Elfenbeinplättchen. Kein anderer Malgrund vermochte den warmen, durchscheinenden Teint so zart und duftig widerzuspiegeln.

Bedeutung der Miniatur

Weniger die Kunsthistoriker befaßten sich mit der Miniatur, sondern die historisch und kunsthistorisch interessierten Museen. Die Portrait - Miniatur spiegelt ihre Zeit, ihre Gesellschaft, ihre Mode, Bedürfnisse und Lebensführung wider. Während im 16. Jahrhundert nach aufrichtiger Malerei gestrebt wurde, hatte der Portraitkünstler im 17. Jahrhundert die Schönheitsbegriffe seiner Zeit in das Bildnis einzubringen.

Verwendung der Miniatur

Die Miniatur hatte die Aufgabe, die persönlichste Gabe aus Liebe oder Freundschaft zu sein. Sie diente häufig als offizielles Geschenk oder hing Als Ziergegenstand in den Häusern der gehobenen Gesellschaft. Auch als Schmuck war die Miniatur sehr beliebt, so trugen z.B. auch Herren Armbänder mit Miniaturen, ebenso wurden diese in Ringe gefaßt. In Paris zur Zeit Fragonards (1732 - 1806) kam die Mode bemalter Frackknöpfe auf, am häufigsten aber wurden Schmuckdosen mit Miniaturen verschönt.

Technik der Miniatur - Malerei

Dünnste Elfenbein - Plättchen werden nach alten Originalen mit Aquarellfarben bemalt, wobei der Maler für die Pinselführung zum Aufsetzen der feinsten Pünktchen und Strichen, die Lupe benötigt. Aus einem älteren Buch über die Technik der Miniaturmalerei entnehmen wir den treffenden Satz: "Nicht jedes kleine Bild ist eine Miniatur, sondern Miniaturen sind Bilder kleinen Formates, die eine ganz bestimmte Technik aufweisen."

Kunstgeschichtliche Beschreibung der Miniatur

Unter Bildnisminiatur versteht man ein im kleinen Format und besonderer Technik gemaltes Portrait, das im Gegensatz zum repräsentativen Bildnis in die Hand genommen und aus der Nähe betrachtet sein will.

Ende und Neubeginn

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird die Kunst der Miniatur - Malerei weltweit verdrängt durch die Daguerreotypie ( Photographie auf Metallplatten )und spätere Photographie. Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs wieder das Interesse an dem Kunst- und Kulturwert dieser Kleinkunst. Dies wurde verstärkt durch häufige Ausstellungen und hält bis zum heutigen Tage noch an.




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